Praxis

Dr. Hartmut
Stinus

Facharzt für Orthopädie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Chirotherapie, Sportmedizin, Physikalische Therapie, Rettungsmedizin Expertenzertifikat Fusschirurgie

Nach dem Abitur auf dem humanistischen Gymnasium Heimschule Lender in Sasbach, erfolgte eine handwerkliche Ausbildung zum Orthopädieschuhtechniker. In den Jahren 1980 bis 1987 Studium der Humanmedizin an der Georg August Universität in Göttingen.

Weiterbildung in der Chirurgie/Unfallchirurgie 1987-1988 am Kreiskrankenhaus Achern (Prof. Dr. W. Zimmermann).

Ausbildung zum Orthopäden an der Orthopädischen Universitätsklinik in Göttingen (Prof. Dr. med. H.-G. Willert) und der Klink und Poliklinik für Technische Orthopädie und Rehabilitation in Münster (Prof. Dr. R. Baumgartner). Leitung des Teilbereiches Technische Orthopädie

Seit 1994 Partner der Orthopädischen Gemeinschaftspraxis in Northeim. Von 2008 bis 2013 Ärztlicher Direktor der Parkklinik am Hainberg ( Belegklinik). Seit 2015 Ltd. Arzt für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie a der  Helios Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim

Stationär Klinische Tätigkeit als Kooperationspartner  der Universitätsmedizin Göttingen und an der Helios Klinik in Northeim

Arbeitsschwerpunkte:

Konservativ: Sportorthopädie, Technische Orthopädie, konservative Fußorthopädie, Diabetischer Fuß, Arthrosebehandlungen, manuelle Medizin.

Operativ: Fuß- und Sprunggelenkschirurgie, arthroskopische Gelenkchirurgie, rekonstruktive Kniechirurgie sowie Knieendoprothetik, Technische Orthopädie

Auszeichnungen

Gesellenprüfung als Orthopädieschuhmacher ( Note : sehr gut ) im Saarland 1980

Promotion an der Georg-August-Universität im Jahr 1988 mit Prädikat (sehr gut).

Stipendiat der DGOOC als Travelling -Fellow des Nordamerika-Fellowsips der Initiative`93 Technische Orthopädie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

Carl Rabl Preisträger 1998 für das mit Prof. Dr. R. Baumgartner verfasste Buch „Die Technische Orthopädie des Fußes“, Thieme Verlag

DBS Sportarzt und Mannschaftsarzt der Deutschen Behinderten-Ski-Nationalmannschaft seit 1994 . Betreuung der Behinderten-Ski-Nationalmannschaft bei den Paralympics in Lillehammer, Nagano, Salt Lake City, Turin und Vancouver , Sotchi sowie bei vielen internationalen Wettkämpfen.
Chief medical officer Germany des NPC für die Paralympics in Sotchi

Wissenschaftlicher Beirat der Zeitschrift Orthopädieschuhtechnik
Im Review Board für die Zeitschriften OOT, Sportverletzung/Sportschaden , Orthopädietechnik, Orthopädieschuhtechnit und des Kongresses anlässlich der OT-world 

Kuratoriumsmitglied der „Initiative 93 Technische Orthopädie“ der DGOOC; seit 2013 Schriftführer des Kuratoriums

Autor des Buches „Die Technische Orthopädie des Fußes“, Thieme Verlag 

Autor des Buches „Orthopädieschuhtechnik“, Maurer Verlag 2014
Autor des Buches „Pedorthotics“, Maurer 2016

Generalsekretär und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Fuß- und Spruggelenkchirurgie (GFFC)  2011 - 2016
Vizepräsident der GFFC seit Dezember 2016
Kongresspräsident des 20.ten Jahreskongresses 2012 in München der Gesellschaft für Fusschirurgie (GFFC)

Autor vor vielen internationalen Publikationen und Buchbeiträgen

Kontaktdaten:

Dr. med. Hartmut Stinus
Orthopaedicum Northeim
Orthopädische Gemeinschaftspraxis Northeim
Dr. Stinus- Dr. Dörner – Prof. Dr. Schultz
Sturmbäume 3 - D-37154 Northeim
Tel: 0 55 51 / 4052 oder 977799
Fax: 0 55 51 / 6 74 37
E-Mail: stinus@aol.orthopaedicum.pro


Arzt der Behinderten-Ski-Nationalmannschaft.

 

Interwiew mit Dr. Stinus

Dr. Stinus, Sie haben sich zunächst nicht für den Arztberuf entschieden. Was hat Sie dann am Ende doch zur Medizin geführt?
Mein erster Beruf war Orthopädieschuhmacher – damit bin ich einer echten Familientradition gefolgt, denn vor mir war meine Familie drei Generationen lang in der Orthopädie-Schuhtechnik tätig. Durch die Besuche der orthopädischen Klinik Homburg, zu denen mich mein Chef während der Lehre oftmals mitnahm, wuchs aber bei mir der Wunsch, mehr zu machen. Und so kam es, dass ich 1980 mit einem Medizinstudium
in Göttingen begonnen habe, wo ich danach an der Orthopädie der Universitätsmedizin auch mein praktisches Jahr absolvierte. Und da mir die Stadt so gut gefiel, bin ich auch hier geblieben. So bin ich jetzt der Erste in meiner Familie, der den Fuß mit dem „Messer“ bearbeitet.

Danach haben Sie in Northeim daran mitgewirkt, die Praxisgemeinschaft aufzubauen, in der Sie noch heute praktizieren. Warum fiel Ihre Standortwahl nicht auf Göttingen?
Ich hatte in Göttingen Dr. von Wilmsdorff, der die Praxis 1984 gegründet hatte, kennengelernt. Nicht nur, dass ich ihn fachlich sehr kompetent fand, wir waren uns auch sympathisch, und als er mir dann eine Partnerschaft anbot, habe ich mich dafür entschieden. Dazu trug auch bei, dass ich eher ein Mann der Praxis bin. Zwar arbeite ich nach wie vor auch wissenschaftlich, aber damals ging ich dann nach Northeim und baute hier den operativen Teil der Praxis auf. Im Laufe der Zeit kamen dann Dr. Dörner und Dr. Gehrold hinzu. Inzwischen ist der Sohn von Dr. Wilmsdorf in unsere Praxis eingestiegen.

Sind Sie ein Teamworker?
Es wäre für mich tatsächlich nie in Frage gekommen, eine Einzelpraxis zu gründen. Ich wollte immer in einem Team arbeiten.

Bleibt Ihnen neben Ihrer Arbeit im Orthopaedicum noch Zeit für andere Aktivitäten?
Im Rahmen meiner wissenschaftlichen Tätigkeit betreue ich zum Beispiel noch immer regelmäßig Doktorarbeiten im Bereich Orthopädie und bin in der Fußchirurgie aktiv. Letztes Jahr war ich Kongresspräsident des Jahreskongresses der Gesellschaft für Fußchirurgie und bin seither auch noch Generalsekretär. Es ist übrigens die größte deutschsprachige Fußchirurgiegesellschaft, die immerhin mehr als 1.500 Mitglieder umfasst.

Wer Sie kennt, weiß, dass auch die Musik eine ganz wichtige Rolle in Ihrem Leben spielt.
Richtig, das ist meine große Leidenschaft, die ich mir über die Jahre erhalten konnte. Über das Klavier bin ich zur Gitarre gekommen. Der zündende Funke war aber, als ich 1970 bei einer Abschlussfeier die Schulband auf der Bühne gesehen habe. Die spielten „Let it be“ und ich wusste: Da vorne möchte ich
auch einmal stehen. Inzwischen bin ich unter anderem als Leadsänger und Rhythmusgitarrist Mitglied einer Band namens „Cover Club“. Wir spielen Rock ’n’ Roll und Party-Musik aus den 60er-Jahren bis zu aktuellen Hits und sind in der Vergangenheit auch immer wieder aufgetreten.

Ist Musik auch eine Form der Therapie?
Für mich als jemand, der selbst Musik macht, gilt das auf jeden Fall. Es ist ein wunderschönes Gefühl, auf der Bühne zu stehen. Wenn der Sound stimmt und dann noch das Publikum gut mitgeht, merke ich richtig, wie Glückshormone freigesetzt werden.

Seit längerer Zeit engagieren Sie sich auch im Behindertensport.
Ja, ich bin Betreuer der Behindertennationalmannschaft im Skialpin und war seit 1994 in Lillehammer regelmäßig mit dem deutschen Ski-Team bei den Paralympics. Es ist jedes Mal eine unbeschreibliche Atmosphäre. Schon beim Betreten des Olympischen Dorfes sind alle Mitglieder des Teams ziemlich
aufgeregt, und wenn sich dann im Verlauf der Spiele mehr und mehr Medaillenerfolge einstellen, kann man sich wirklich nur noch wenig Schöneres als den einzigartigen Olympischen Geist vorstellen, der sich dann einstellt.