Konservative Therapie

Kinesio-
Taping

Das Taping mit elastischen Tapebändern kann bei vielen Schmerzzuständen helfen. Sie werden im Schmerzbereich auf die Haut geklebt - und der Schmerz lässt nach.

Wie wirkt Kinesio-Taping?

Fast überall im Körper gibt es Schmerzfühler, sogenannte Nozizeptoren. Das sind winzige Rezeptoren, die Störungen wie etwa eine Muskelverspannung registrieren. Die Nozizeptoren empfangen die Botschaft und leiten sie an das Gehirn weiter, wo die eigentliche Schmerzempfindung entsteht.

Der durch sanftes Reiben aktivierte Verband entfaltet seine Wirkung in Kombination mit Bewegung, da das Tape permanent die beklebte Region massiert. Dieser durch Hautverschiebung entstehende Massageeffekt verbessert den Fluss in den Kapillaren und in den Lymphgefäßen. So wird eine Entstauung des Gewebes unterstützt. Bewegung und die damit verbundene muskuläre Aktivität und erhöhte Durchblutung verstärken diese Reaktion. Gleichzeitig erfolgt über den verbesserten Fluss im Gewebe eine Druckentlastung der Schmerzrezeptoren.

Wann wirkt Kinesio-Taping?

Nicht nur Krankheiten des Bewegungsapparates können therapiert werden. So zählen Kopfschmerzen heute zu einem weiteren wichtigen Einsatzgebiet.
Auch Patienten mit chronischen Schmerzen können von diesem Therapieansatz profitieren.
Ein weiteres Einsatzgebiet sind Lymphödeme in den Extremitäten.
Ein großer Vorteil der Therapie ist die Nebenwirkungsfreiheit und die Anregung des Körpers zur Selbstheilung.

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